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Moschee in Berlin, im Vordergrund das Kreuz, Foto  Waechter
Grundgesetz: Freiheit des Glaubens, Inschrift am Reichstag Berlin, Foto Waechter

Im Archiv finden Sie Dokumentationen und Veranstaltungen zum Thema Religion und Politik im Rückblick.

Finden Sie hier Publikationen des Forum Berlin und der Berliner Akademiegespräche zum Thema Religion und Politik.


Die Aktivitäten zum Thema Religion und Politik im Rahmen der Berliner Akademiegespräche wurden für Sie hier dokumentiert.

Religion und Politik

Religiöse Fragen haben in jüngerer Vergangenheit immer wieder teilweise heftige öffentliche Debatten ausgelöst. Dies zeigt deutlich, dass auch in der vermeintlich säkularisierten westlichen Welt Religion ein nicht zu vernachlässigender Faktor im politischen Geschehen ist. Umso wichtiger ist es, Fragen des religiösen Zusammenlebens in Deutschland oder von Kirchen oder Religionsgemeinschaften als bedeutsam eingeschätzte politische Themen zu diskutieren. Dieses bieten die Veranstaltungen im Arbeitsbereich Religion und Politik im Forum Berlin der Friedrich Ebert Stiftung an. Unser Ziel ist dabei, im Rahmen der rechtsstaatlichen Ordnung die Anerkennung religiöser und kultureller Differenzen politisch zu organisieren. Dabei wird der Diskussionsprozess zwischen Vertreter/innen von Politik, Kirchen und Religionsgemeinschaften bewusst wechselseitig angelegt, damit das Verständnis für die Denk- und Handlungslogiken beiderseits wächst und voneinander gelernt werden kann.

Der Diskussion mit muslimischen Gläubigen und Vertreter/innen muslimischer Institutionen kommt dabei besondere Bedeutung zu. Dies begründet sich zum einen mit dem gegenwärtig polarisierten öffentlichen Diskurs über "den Islam" und zum anderen mit der gesellschaftlich notwendigen Integration des Islam als größter religiöser Minderheit in Deutschland eine besondere Bedeutung zu.

Teilprojekte:

  • Werkstattgespräche Religion und Politik
  • "Berlin Forum for progressive Muslims":
    Jährliche Konferenzen zur Vernetzung und Weiterbildung demokratie- und menschenrechtsorientierter muslimischer Personen und Gruppen
    (in Kooperation mit dem Referat Mittlerer Osten/ Nordafrika der FES)

Veranstaltungen und Hinweise

Titelseite der Publikation

Neuerscheinung

Dr. Dietmar Molthagen (Hrsg.)
Handlungsempfehlungen zur Auseinandersetzung mit islamistischem Extremismus und Islamfeindlichkeit
Arbeitsergebnisse eines Expertengremiums der Friedrich-Ebert-Stiftung

Vorstellung der Publikation in einer Konferenz
am Mittwoch, 11. November 2015, 11.30 -17.45 Uhr, in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17 (Haus 1),
10785 Berlin

Die weltweiten Flüchtlingsströme und damit verbunden die starke Einwanderung nach Deutschland sind derzeit das bestimmende politische Thema. Sind Flüchtlinge - von denen viele Muslime sind und aus Syrien und dem Irak stammen - in Deutschland angekommen, begegnet ihnen neben Hilfsbereitschaft punktuell auch Ablehnung, Hetze und sogar Gewalt. Eine Triebfeder der fremdenfeindlichen Gewalt ist Islamfeindlichkeit, auch zu erkennen an den häufiger werdenden Anschlägen auf Moscheen....
Mehr Informationen finden Sie hier im Konferenzprogramm.

Pressekonferenz
anlässlich der Vorstellung der Publikation am Mittwoch, 11. November 2015, 10:00-11:00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Raum 121/122,
Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
Einladung zur Pressekonferenz

Download der Publikation
Kurzzusammenfassung


Hier bieten wir Ihnen die Publikation in Einzeldateien aufgegliedert zum Download an.

Titelblatt der Publikation

ARBEITSPAPIER RELIGION UND POLITIK 3

RELIGION
DEMOKRATIE
VIELFALT

Religion ist politisch.
Sie ist es im Selbstverständnis vieler Glaubender und von Kirchen und Institutionen. Sie ist es aber auch dem Grundgesetz nach, das eine Zusammenarbeit von Religion und Staat an bestimmten Stellen vorsieht. Weil Religion politisch ist, muss über die Rolle der Religion in der Demokratie sowie unter den Bedingungen der multireligiösen Einwanderungsgesellschaft nachgedacht werden. Dies tun vier Mitglieder der "Werkstatt Religion und Politik" der Friedrich-Ebert-Stiftung in dem vorliegenden Arbeitspapier.

Download Arbeitspapier Religion und Politik 3

RELIGION, DEMOKRATIE UND
VIELFALT IN DEUTSCHLAND
Nachdenken über Religionspolitik

Fachtagung am 23. November 2015, 15.30-19.30 Uhr
im Jüdischen Museum Berlin, Lindenstraße 9-14 // 10969 Berlin

Zuwanderung verändert Deutschland schon seit Jahrzehnten. Die heutige Einwanderungsgesellschaft ist vielfältig in Bezug auf Herkunft, Lebensgewohnheiten, kulturelle Vorlieben - und Religiosität.

Gegenwärtig erlebt Deutschland wiederum eine Phase starker Einwanderung, insbesondere von Flüchtlingen, die unser Land wiederum verändern wird. Bei aller Bedeutung, die aktuelle Debatten über den Umgang mit der derzeitigen Flüchtlingsbewegung nach Deutschland und Europa fraglos haben, müssen wir zugleich über die langfristigen Herausforderungen einer sich ändernden Gesellschaft diskutieren.
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.


Glaube als gesellschaftliche Kraft und Kirche als gesellschaftspolitischer Akteur - ein Kommentar aus kirchlicher Sicht

von Bischof Markus Dröge zur Veranstaltung am 23.11.2015
Download

Titelseite der BroschüreGutachten

Die rechtliche Anerkennung des Islams in Deutschland
Gutachten von Riem Spielhaus und Martin Herzog

Vorstellung des Gutachtens der Friedrich-Ebert-Stiftung am Dienstag, den 26. Mai 2015, 11:00-12:00 Uhr im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Reichstagufer 14, 10117 Berlin, Raum Nr. 4

Mit Übergangslösungen, Modellversuchen und neuen rechtlichen Regelungen haben einige Bundesländer in den vergangenen Jahren islamische Religionspraxis weitgehend ermöglicht. Aber nach wie vor gilt: Nicht überall in Deutschland kann der islamische Glaube gelebt werden und islamische Organisationen sind fast nirgendwo als Religionsgemeinschaften anerkannt. 

Das Gutachten skizziert die gegenwärtige Lage in Deutschland und zeigt den Handlungsbedarf für Gesetzgeber, Verwaltung und islamische Gemeinschaften auf dem Weg zu einer Gleichberechtigung des Islam auf.

Einladung zur Pressekonferenz
Pressemitteilung
Ergebnispräsentation

Download des Gutachtens

Arbeitspapier Religion und Politik / 2

Djihadistische Radikalisierung und staatliche Gegenstrategien
Essay von Ehrhart Körting

Essay als PDF-Dokument

Islamfeindlichkeit - Treibstoff einer neuen rechtspopulistischen Bewegung in Deutschland?

Veranstaltung am 24. Februar 2015 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Was im Oktober 2014 in kleinem Rahmen begann, ist zumindest in Dresden groß geworden und bundesweit medial beachtet worden: Die Pegida-Bewegung, die sich vor einer "Islamisierung des Abendlandes" sorgt und dabei die Grenze zur offenen Islamfeindlichkeit oft überschreitet. Gleichzeitig hat sich die bei der Bundestagswahl 2013 noch knapp am Parlamentseinzug gescheiterte Anti-Euro-Partei AfD zu den ostdeutschen Landtagswahlen für die Themen Zuwanderung, Asyl und Integration geöffnet, wobei ebenfalls einige islamfeindliche Stimmen zu hören waren.
Mehr Informationen finden Sie hier im Programm

JUNG, RADIKAL, GEFÄHRLICH?
Radikalisierungsprozesse und der Islam in Deutschland

Konferenz und Workshop am 3. Dezember 2014 in Berlin

Hooligans, die gemeinsam mit Neo-Nazis gegen Islamisten demonstrieren und dabei dutzende Polizeibeamte verletzen. Eine salafistische Bewegung, die im vergangenen Jahr zum wiederholten Mal zahlenmäßig gewachsen ist. Rund 400 junge Menschen sind aus Deutschland in den Irak oder nach Syrien gereist, um sich der Terrormiliz IS anzuschließen. Dies waren drei Nachrichten der vergangenen Wochen, die von Radikalisierungsprozessen in der deutschen Gesellschaft und von deren Folgen berichten.
Mehr Informationen finden Sie hier im Programm.

Berlin Forum for Muslim Thinking
Islamisches Leben und Denken in Einwanderungsgesellschaften

Internationale Konferenz am 8. und 9. Oktober 2014 in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Zum bereits neunten Mal hat die Friedrich-Ebert-Stiftung die internationale Konferenz Berlin Forum for Muslim Thinking ausgerichtet. Sie lud muslimische und nichtmuslimische Expert_innen und Multiplikator_innen ein, über Entwicklungen in der islamischen Welt und deren Auswirkungen auf die deutsche Gesellschaft zu diskutieren.
In diesem Jahr lag der geografische Fokus auf Westeuropa sowie den USA....

Den Veranstaltungsflyer mit mehr Informationen  finden Sie hier.

Religion ist (nicht) Privatsache -
Religionen und religiöse Vielfalt im öffentlichen Raum

Fachtagung am 22.09.2014 in Berlin

Das Kreuz im öffentlichen Gebäude, Minarette oder Kirchenglocken, die Kippa und das Kopftuch - gelebte Religiosität ist in der Öffentlichkeit präsent. Dies löst immer wieder rege Debatten aus, die sich im Kern um die Frage drehen: Ist Religion Privatsache - oder nicht? Eine Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung ging dieser alten Frage im Lichte neuer Entwicklungen in der multireligiösen Einwanderungsgesellschaft nach.
Mehr Informationen lesen Sie hier.

Was ist Salafismus?
Eine Annäherung

Konferenz am 27.02.2014

Salafismus ist zweifelsfrei die muslimische Strömung, über die in jüngerer Vergangenheit in Deutschland am meisten berichtet wurde. Obwohl nur eine kleine Minderheit der in Deutschland lebenden Muslime sich als Salafisten versteht, prägen Bilder und Berichte von ihnen das Bild vom Islam in der deutschen Öffentlichkeit.
Doch was genau ist Salafismus?

Erfahren Sie mehr zu dieser Veranstaltung hier...

Islamische Theologie in Deutschland -
Eine Zwischenbilanz

Veranstaltung am Donnerstag, 24.10.2013

Seit dem Wintersemester 2010/2011 nahmen schrittweise die Universitäten in Frankfurt/Gießen, Tübingen, Münster/Osnabrück sowie Nürnberg-Erlangen den Lehrbetrieb für islamische Theologie auf. An diesen vier Zentren für islamische Theologie in Deutschland werden seither Theolog/innen ausgebildet, die als islamische Religionslehrer/innen, perspektivisch auch als Imame tätig sein sollen. Alle Standorte erfreuen sich reger Nachfrage seitens muslimischer Studierender.
Erfahren Sie mehr hier im Programm.

"Berlin Forum for Progressive Muslims" am 19./  20.April 2013.

Informationen zu dieser Veranstaltungsreihe können Sie hier aufrufen.

Fachtagung am 22. April 2013 in Berlin
Kirchliches Arbeitsrecht in der Diskussion

Mehr Informationen finden Sie im Programm.

Einführung von Kerstin Griese, Mitglied des Deutschen Bundestages, Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften
Der Stand der Debatte um das kirchliche Arbeitsrecht

Vortrag von  Prof. Dr. Bernd Schlüter, Rechtsanwaltskanzlei Bernzen Sonntag und Autor eines Rechtsgutachtens für die SPD-Bundestagsfraktion
Wege zu einem Tarif Gesundheit und Soziales

Unser Hinweis

Interview mit Dr. Dietmar Molthagen auf Radio multicult.fm

Am 27. Januar 2013 war Dr. Dietmar Molthagen zu Gast in der Sendung "Kontrapunkt" beim Sender multicult.fm in Berlin. Das Gespräch thematisiert die Arbeit der Stiftung zu den Themen Integration, Kampf gegen Rechtsextremismus und interkultureller Dialog im Forum Berlin der FES.

Interview mit Dr. Dietmar Molthagen / mp3

Lautsprechersymbol, Alternativlink zur mp3-Datei