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Hier finden Sie alle Veranstaltungen zum Thema Kunst und Kulturpolitik aus früheren Jahren im Überblick. Die Veranstaltungen  haben wir hier den Reihen zugeordnet dokumentiert. Wählen Sie ein Jahr aus und die entsprechende Übersicht wird aufgerufen.

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Kulturpolitik - Veranstaltungen 2016

Covermotiv: © Fernanda Mancini, Tripedtrip 1

Grenzklänge

Musik als Brücke zur Integration

am 30. November 19.30 Uhr Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und XENION e.V.

Musik verbindet Menschen, kann Grenzen überwinden und zu einem gelingenden Miteinander beitragen. Dies zeigten wir in unserem Konzert "Grenzklänge", das von Kulturschaffenden aus verschiedenen Ländern gestaltet wurde.

Wir erlebten an diesem Abend gemeinsam mit Ihnen, die vereinende Kraft der Musik und  kamen anschliessend über künstlerische Projekte zur Integration ins Gespräch.

Das Programm finden Sie hier.

Dokumentation der Veranstaltung

Kultur und Politik

Logo der Reihe

Im Rückblick · Internationale Fachtagung | INTERNATIONAL SYMPOSIUM

Kultur ohne Grenzen?!
Anforderungen an eine europäische Kulturpolitik

Culture without borders?!
Requirements for a "creative Europe?"

in der Reihe "Europa kreativ?" des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung
16. September 2016 im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Brexit, Abschottung und Entsolidarisierung in der Flüchtlingsfrage sowie anwachsender Populismus - die Europäische Union steht momentan vor großen Herausforderungen und die Menschen suchen Antworten auf die drängenden Fragen: Was ist Europa, was hält es zusammen und was soll es künftig sein?

Es ist als an der Zeit, Europa wieder neu zu entdecken und wieder das Verbindende statt des Trennenden in den Vordergrund zu stellen. Welche Rolle können hier Kultur und auch Kunst in diesem Prozess spielen? Wie kann die Europäische Kulturpolitik zum Gelingen Europas beitragen? Auf unserer 2. Veranstaltung unserer Reihe "Europa kreativ?" wollten wir uns mit diesen Fragen intensiv auseinander setzen.

Das Programm finden Sie hier. / Programme

Jenseits des Abendlandes - Kulturpolitik für Europa
Zur Zusammenfassung von Timon Mürer

Zur Dokumentation der Fachtagung

Wahlurne mit Wahlschein

IST DAS DEMOKRATIE ODER KANN DAS WEG?

Ein Theaterstück zum Diskutieren, Nachdenken und Mitmachen

am 14. Juli 2016 im Bürgerhaus Altglienicke, Berlin

Wir gaben Ihnen die Möglichkeit, Politik und Politiker anders zu erleben! Sie sagten uns, was Sie stört! Sie konnten uns genauso mitteilen, was Sie anders machen würden.

Unser Titel "Ist das Demokratie oder kann das weg?" ist eine Provokation! Wir sprachen mit Ihnen über Demokratie! Sie kamen zu Wort mit Ihren Ängsten und Nöten!

Der Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt aus Treptow-Köpenick stellte sich Ihren Fragen und Wünschen. Es ging um Ihre Meinung und Ihre Ansicht zu den Fragen: Warum gehen wir wählen? Warum sollen wir noch wählen gehen? Was wollen wir gerne verändern? Und: Wie bekommt unsere Demokratie Ihr Vertrauen?


Wir gaben Ihnen eine Stimme! Dazu haben wir die Form des Legislativen Theaters gewählt. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche Themen mit Schauspielerinnen, Schauspielern und den Menschen aus dem Publikum auf die Bühne gebracht.

Mehr Informationen finden Sie hier im Programm.

EuropakarteEuropapolitisches Festival

Europe calling.
Montag, 20. Juni 2016, ab 11 Uhr im Westhafen Event & Congress Center in Berlin

Deutschland und Europa stehen vor einer großen Herausforderung: werden wir das Gebilde "Europa" zusammenhalten und bewahren können? Gerade in der Flüchtlingsfrage haben sich in den letzten Monaten erhebliche Entsolidarisierungs- und Entfremdungstendenzen innerhalb der EU Staaten abgezeichnet.  Entscheidend für die Zukunft von Europa wird es sein, statt des Trennenden wieder das kulturell Verbindende in den Vordergrund zu stellen und eine gemeinsame neue Vision eines neuen Europas zu entwickeln, das sich nicht vor den vielfältigen Migrationsbewegungen verschließt, sondern bereichern lässt.

Am 20. Juni 2016 fand unsere Konferenz "Europe calling" in Berlin statt, die im Rahmen des stiftungsweiten Projekts "Politik für Europa #2017plus" organisiert wurde.
Sie hatten hier die Gelegenheit u.a. mit Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, in einem Town-Hall-Meeting sowie in weiteren Foren mit europäischen Spitzenpolitiker_innen über alle wichtigen Themen Europas zu diskutieren und hier in einen Austausch zu treten.
Im Panel "Beitrag Europäischer Kulturpolitik zum Gelingen Europas" diskutierte die Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering mit dem Dirigenten des Konzerthauses Berlin, Ivan Fischer, u.a. über die Frage, worin die kulturelle Identität Europas besteht und wie sie sich im Zuge der Migrationsbewegungen verändert.

Das detaillierte Programm haben wir Ihnen hier bereitgestellt.
Mehr Informationen finden Sie auch unter www.fes.de/europecalling.

KulturKontraste · Veranstaltungsreihe Ankommen im Alltag

Titelgrafik Gestrandet

Filmvorführung und Diskussion

"GESTRANDET"

 

27.09.2016 • Hackesche Höfe Kino

Es ist nun fast ein Jahr vergangen, seitdem eine große Zahl Geflüchteter nach Europa und Deutschland gekommen ist. Stand zu Beginn die schnelle Aufnahme und Unterbringung der Neuankommenden im Vordergrund, stellt nun die Ermöglichung des Zugangs zu Bildung, Wohnraum und Arbeitsmarkt die drängendste gesellschaftliche Aufgabe dar. Aber was braucht es für diesen Prozess? Was benötigt das "Ankommen im Alltag", in der neuen Normalität? Für die Geflüchteten, die sich zurechtfinden müssen, aber auch für die Einheimischen, deren Lebensumfeld sich verändert? Welche Politik, welche Bündnisse und Partner?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

der Berliner Begegnungschor, Foto von Christian Obad

Die Musik wird immer lauter sein als der Krieg!

Wie kann ein gelungenes Miteinander im Alltag gelingen? Auf diese Frage gab der Berliner Begegnungschor zusammen mit der Sängerin Jamila Al Yousef am 8.06.2016 im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf in Berlin eine musikalische Antwort. Die Friedrich-Ebert-Stiftung lud neue Berliner Bewohner_innen und Alteingesessene zu gemeinsamen Gesprächen, Gesang und Tanz ins Rathaus ein, das heute circa 1.200 Geflüchtete beherbergt. Gemäß dem Zitat "Einsam sind wir Töne, gemeinsam sind wir ein Lied" (Ya Beppo) zeigte diese Veranstaltung, dass Musik eine Brücke zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten schlägt. "Ich hoffe, dass die Musik immer lauter sein wird, als der Krieg!", sagte der Heimbewohner und Schriftsteller aus Syrien, Alseem Moussah.

Übrigens: am 27. September 2016 findet unter der gleichnamigen Reihe "Ankommen im Alltag" die Premiere des Films "Gestrandet" im Café Babylon in Berlin statt. Der Film von Lisei Caspers erzählt von Geflüchteten und Helfern und dem Start in ein neues Leben.

Das Programm finden Sie hier.

Der Berliner Begegnungschor im Internet
Zusammenfassung der Veranstaltung auf der Website des ASB

Dokumentation

Die Sängerin Jamila Al Yousef der Berliner Begegnungschor Am Rande gab es Gelegenheiten für Gespräche Gemeinsam wird musiziert, gesungen und getanzt Gemeinsam wird musiziert,  gesungen und getanzt Gemeinsam wird  musiziert, gesungen und getanzt

 

Fotos FES

Zeichnung: Agnese Bettidi

Wie ein Miteinander gelingen kann

Kunst- und Kulturprojekte zur Integration

11.02.2016 • 16 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung • Hiroshimastr. 17 •  Haus 1 • Berlin

In der aktuellen Debatte um Aufnahme und Integration von geflüchteten Menschen geht es vor allem um die Frage, wie ein bewusstes Miteinander, das auf Respekt und Wahrung der Würde aller Beteiligter basiert, gestaltet werden kann. Tragfähige Konzepte und Strategien für ein "beidseitige Ankommen im Alltag" sind hier dringend von Nöten. Für die Flüchtlinge, die sich neu zurecht finden müssen; aber auch für die Bürger_innen, die sich mit den konkreten Veränderungen ihres eigenen Lebensumfeldes auseinander zu setzen haben.

Künstler_innen und (freischaffende) Vertreter_innen kultureller Institutionen initiieren und fördern bereits seit einiger Zeit vielfältige Projekte zur Integration mit und von geflüchteten Menschen. Durch ihre Arbeit gestalten sie Plattformen der Begegnung und Kommunikation zwischen der Bevölkerung und den Neuankömmlingen. Die Projekte tragen vor allem auch dazu bei, diesen Menschen ein Gesicht und eine Stimme zu verleihen und verdeutlichen so, dass die Fluchtgeschichte lediglich einen Aspekt ihrer Biografie und Persönlichkeit von Geflüchteten darstellt.

Worin bestehen nun die Chancen künstlerischer Projekte bei der Integration, wo liegen aber auch ihre Grenzen? Was und wen braucht es für ein Miteinander, welche Bündnisse und welche politischen Strategien? In der 2. Veranstaltung unserer neuen Reihe "Ankommen im Alltag" gingen wir diesen wichtigen Fragen mit Akteuren aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen nach und stellten exemplarisch einige Kunst- und Kulturprojekte von und mit geflüchteten Menschen vor.

Weitere Informationen zu Programm und Ausstellung finden Sie hier im Veranstaltungsflyer.

Dokumentation

"Flüchtlingsgespräche" von Bertolt Brecht
Frei übertragen und ins Arabische übersetzt von Mohammad Alhamwi, Politologe aus Syrien

KulturKontraste · Veranstaltungsreihe Prosa der Verhältnisse

Foto Nora Amin

MIGRATION UND FEMINISMUS: LITERARISCHE ESSAYS

Kuratiert und moderiert von Deniz Utlu
Mit Nora Amin

18. November 2016, 20.30 Uhr | gegen sätze
Studio Я, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin

In der ersten Ausgabe der Reihe in der neuen Spielzeit sprach die ägyptische Essayistin, Aktivistin und Regisseurin Nora Amin über Feminismus, Gewalt und Exotisierung. In ihrem Band Migrating the Feminine reflektiert sie aus feministischer Perspektive die Position der Frau während der Geschehnisse um den Tahrirplatz in Kairo. Ihr Essay ist ebenso persönlich wie politisch.

In the first event of the series in the new season, Egyptian essayist, activist and theatre director Nora Amin talked about feminism, violence and exotisation: In her book Migrating the Feminine she reflects on the role of women during the events surrounding Cairo’s Tahrir Square. Her writing style is both personal and political.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Logo Sommeruniversität

Junge arabische Stimmen in Berlin

Lesung und Gespräch am 12. Juli 2016 im STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters

Die syrische Autorin Rasha Abbas im Gespräch mit Deniz Utlu, Autor und Kurator des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters über politisches Schreiben, Flucht, Integration und über ihr aktuelles Buch "Die Erfindung der deutschen Grammatik".
Lesung mit der Schauspielerin Salome Dastmalchi.
Das Gespräch übersetzte Salma Arzouni.

NEU:
Diese Veranstaltung fand im Rahmen der 16. Sommeruniversität
"Ohne Angst und Träumereien: Integration und Zuwanderung gestalten"
statt.
Integration und Zuwanderung sind zentrale Themen unserer Zeit. Wie können wir Menschen, die vor Krieg, Hunger und Hoffnungslosigkeit zu uns geflüchtet sind, Schutz und eine bessere Lebensperspektive bieten? Welcher Kompass ergibt sich aus den Grundwerten der Sozialen Demokratie für die Gestaltung eines modernen Einwanderungslandes, aber auch für eine bessere und sicherere Welt? Wo gibt es praktischen, programmatischen und politischen Handlungsbedarf? Das sind einige der Fragen, die wir in spannenden Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops gemeinsam diskutieren wollen.
Mehr Informatonen zur Sommeruniversität finden Sie hier.
Das Programm der Sommeruniversität.

Junge iranische Stimmen in Berlin

am 18. März 2016 im STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters

Eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung und des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters.

Pajand Soleymani und Matin Soofipour Omam

Zwei iranische Autorinnen. Eine lebt in Berlin, eine in Teheran. Zwei Hauptstädte, zwei Literatinnen. Unterschiedliche Konflikte. Prosa der Verhältnisse.

Persische Literatur ist ein Kontinuum inmitten von Diskontinuitäten. Sie hat den Untergang von Großmächten, den Wechsel von Regimen und Umstürze in sich aufgenommen - formal und inhaltlich in der Beschreibung existentieller Krisen. Am Vortag von Nouruz, des persischen Frühlings- und Neujahrsfests, lasen zwei iranische Autorinnen aus ihren Texten vor und erzählten uns, an welchem Punkt des Kontinuums einer großen literarischen Tradition sie sich befinden.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Foto: Esra Rotthoff

Junge Arabische Stimmen

am 4.2. 2016 um 20.30 Uhr
Eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung und des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters.

Vier junge Autor_innen aus Syrien und Irak. In Deutschland arbeiten sie weiter an ihrer Kurzprosa und setzen sich mit Krieg, Liebe, Wahrheit und Exil auseinander - mit einem tiefen Gefühl für das Absurde und mit der Poesie arabischer Lyriktradition. Beeinflusst aber auch von Meistern der kurzen Prosa, wie Elias Canetti und Karl Kraus und anderen.
Dara Abdallah, Rasha Abbas und Ayham Majid Agha lasen ihre jüngsten Texte. Hassan Blasim hat aus seinem Erzählband "Der Verrückte vom Freiheitsplatz" gelesen.

Das Programm finden Sie hier.

KulturKontraste · Buchvorstellungen

Abbildung des Buchcovers, Dietz-Verlag

Buchvorstellung und Gespräch

JOHANO STRASSER
Das Drama des Fortschritts

am 17. März 2016 um 19 Uhr im Collegium Hungaricum

Was macht ein gutes Leben aus und wie wollen wir miteinander leben? Wo sind die Grenzen der Wohlstandsgesellschaft, welche  Alternativen gibt es? Und was bedeutet eigentlich Fortschritt für uns? Dies sind Fragen, mit denen wir uns gerade in Zeiten des grundlegenden gesellschaftlichen Wandels und vielfältiger Migrationsbewegungen intensiv beschäftigen müssen. Johano Strasser gibt dieser Debatte einen wichtigen Impuls. In seinem neuesten Buch "Das Drama des Fortschritts" legt er eine spannende Analyse und Ideengeschichte des Fortschrittsbegriffs vor.

Johano Strasser zweifelt am Sinn des schlichten "Weiter so!". Doch nicht jeder Fortschritt ist unmöglich geworden. Der Autor sieht realistische Wege, Not und Elend zu mildern, mehr Gerechtigkeit zu schaffen und den Frieden zu sichern, damit Menschen besser leben können.

Johano Strasser hat die Hauptthesen seines Buches mit der Bundesvorsitzenden der Jusos, Johanna Uekermann, und der Journalistin Petra Pinzler diskutiert.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Der Literarische Salon

Fassade eines verfallenen Hauses, Foto H. WächterDeutschland - eine Kulturnation?
Diskussionen ost- und westdeutscher Schriftsteller
in den 70er und 80er Jahren

Literarischer Salon am 23. Juni 2016 in der Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin-Mitte

Der Gedanke hat Günter Grass über Jahrzehnte hinweg beschäftigt, vor allem nach dem Bau der Berliner Mauer 1961:
Was bleibt von Deutschland, wenn das Land getrennt ist? Gibt es dann noch Gemeinsamkeiten? Vielleicht die Sprache? Oder gar die deutsche Kultur? Aber was ist das:"Deutsche Kultur"? Und was heißt:"Nation"?
Weitere Informationen hier im Veranstaltungsflyer

Motiv des Flyers

Die 68er - Mythos und Wirklichkeit

in der Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin-Mitte

Sie ist noch immer in aller Munde: die 68er-Generation.
Von den einen geschmäht, von den anderen gepriesen, von den Medien häufig zu Märtyrern verklärt oder zu Pop-Helden verwandelt: Auch im Rückblick bietet sie Gesprächsstoff ohne Ende...
Erfahren Sie mehr hier im Veranstaltungsflyer.

Donnerstag, 21. Januar 2016 ★ 19.00 Uhr
Der Prager Frühling und die "Charta 77"

Aus den Reihen KULTUR ALS BRÜCKE und Weltblech

Fotos Gioconda Belli und Grupo Sal Duo

KRAFTVOLLE STIMMEN AUS LATEINAMERIKA

Gioconda Belli & Grupo Sal Duo

Gespräch, Lesung und Konzert
am 21.11.2016, 19.30 Uhr
im Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141 in Berlin

Giaconda Belli stellte uns ihren neuen Roman "El intenso calor de la Luna / Mondhitze" vor. Ein Roman über die Erfahrungen einer Frau um die Fünfzig, der uns zeigt, wie das Älterwerden auch der Beginn einer persönlichen Revolution sein kann - in der Ehe, der Liebe, der Einstellung zu den Mitmenschen und der Gesellschaft.
Die Lesung wurde von dem Duo Grupo Sal begleitet. Ihre einzigartige Interpretation gründet sowohl auf der traditionellen sowie zeitgenössischen und klassischen Musik.

Einführend sprachen wir mit Gioconda Belli über die aktuelle politische Lage drei  Wochen nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sowie über die Situation der Frauen in Nicaragua.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Dokumentation der Veranstaltung

Begrüßung durch Franziska Richter, FES Grupo Sal Duo Gioconda Belli im Gespräch mit Caroline Chimoy Gioconda Belli im Gespräch mit Caroline Chimoy Grupo Sal Duo Grupo Sal Duo Publikum Lesung Gioconda Belli, deutsche Texte vorgetragen von Viola Gabor Lesung Gioconda Belli, deutsche Texte vorgetragen von Viola Gabor Signierstunde mit Gioconda Belli Signierstunde mit Gioconda Belli Veranstaltungsteam und Mitwirkende

 

Fotos von Reiner Zensen

Portraits der Dichter und DichterinnenPoetry and Conflict
Was vermag Sprache?
Dichtung aus Krisengebieten

am 7. Juni 2016, 17 und 19 Uhr in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin
Eine Kooperationsveranstaltung des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Literaturwerkstatt Berlin/Haus der Poesie.

am 7. Juni 2016, 17 und 19 Uhr in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin
Eine Kooperationsveranstaltung des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Literaturwerkstatt Berlin/Haus der Poesie.

In dieser Veranstaltung, die im Rahmen des 17. Poesiefestival Berlin durchgeführt wurde, stellten wir vier Dichterinnen und Dichter aus verschiedenen Kontinenten vor, die Zeugen von Kriegen und Konflikten waren und uns neue Perspektiven auf die Themen Krieg, Verelendung und Flucht eröffneten: Carolyn Forche und Brian Turner aus den USA, Bejan Matur aus der Türkei, und Ghassan Zaqtan aus Palästina.

Alle vier wollen gesellschaftliche Realitäten ändern - durch ihre Werke und ihr politisches Engagement.
Sie sind engagierte Kämpferinnen und Kämpfer für die Bewahrung der Demokratie und der Menschenrechte.

Welche Möglichkeiten bietet Dichtung da, wo die Nationen miteinander in Konflikt stehen? Welche Kraft vermag sie zu entfalten, welche Rolle kann sie einnehmen?  
Ein besonderer Abend, der aus Gesprächen und Lesungen bestand!

Das Programm finden Sie hier.

Tänzerin; Foto Fotolia

Veranstaltung | Kultur als Brücke

"Salome und der Klang der Macht"

Künstlerisch-pädagogische Arbeit zwischen Jugendstrafanstalt und Opernhaus

Veranstaltung am 20. Januar 2016, 17.30 Uhr - 19.30 Uhr
in der Jugendstrafanstalt Berlin (Kultursaal)

Die Oper "Salome" - mit der Musik von Richard Strauss und dem Libretto von Oscar Wilde - fordert seit ihrer Uraufführung im Jahre 1905 die Zuhörer_innen heraus: Eine rauschhafte Musik kontrastiert das denkbar grässlichste Geschehen. Salome, mit Gewalt und Manipulation konfrontiert, fühlt sich in ihren Strukturen gefangen und sucht Wege, sich aus ihren Verhältnissen zu befreien. Sie flüchtet in Parallelwelten und fordert in ihren inneren Verstrickungen den Kopf von Johannes des Täufers.

Das Thema und die Fragestellungen der Oper haben auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Aktualität verloren.
In dem Kooperationsprojekt zwischen der Deutschen Oper Berlin, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Jugendstrafanstalt Berlin,  No Boundaries e.V.  sowie Gangway e.V. wurden jugendliche Inhaftierte aufgefordert, Parallelen zu ihrer eigenen Lebensrealität zu ziehen  und die Texte sowie die Musik der Oper assoziativ in ihre Welt zu übersetzen. In diesem intensiven Arbeitsprozess, der  parallel zu der Produktion der Salome an der Deutschen Oper Berlin stattfand, wurden sie dabei von Künstler_innen  der Oper begleitet.

Im Rahmen unserer Veranstaltung wurden die Ergebnisse dieses Projektes präsentiert.
Mit den Projektbeteiligten, den jugendlich Inhaftierten und Gästen wollten wir dabei auch folgenden Fragen nachgehen: Was kann die Kraft der Kunst bewirken und welche Funktion hat sie bei der Bewältigung von Übergängen oder extremen Situationen? Kann sie Brücken bauen - aus der äußeren und inneren Isolation eines Gefängnisaufenthaltes zurück in ein gewaltfreies Leben, in die Gesellschaft?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Einen Beitrag zu dieser Veranstaltung finden sie auf der Website von SR2 Kulturradio / Sendung "Her Composition" / Die MusikWelt im SR 2, gesendet am 21.01.2016, 11.20 Uhr
Zur Sendung

Dokumentation

Weltblech - Worldbrass

Neujahrskonzert WELTBLECH | WORLD BRASS

Weltblech und die Sinne des Lebens

Neujahrskonzert am Mittwoch, den 6. Januar 2016, 19.00 Uhr
im Konferenzsaal im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin-Tiergarten

Auch 2016 setzten wir eine schöne Tradition fort und begrüßten das neue Jahr mit dem internationalen Ensemble "Weltblech - World Brass". Diesmal erwartete uns ein besonderes Konzert, denn Weltblech feiert seinen 20. Geburtstag und lud uns ein zu einem  äußerst vielseitigen und mitreißenden Streifzug durch Werke, die eigens für World Brass komponiert bzw. arrangiert wurden. Balkanbeats trafen auf Funkrhythmen,  klassischer Blechbläsersound auf nordische Klänge, französischer Impressionismus auf berühmte Chanson-Melodien.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Impressionen

Impressionen - das Konzert Impressionen - das Konzert Professor Dr. Wenchao Li Impressionen - das Konzert Impressionen Die Musiker bei der Probe Impressionen Impressionen Begrüssung Franziska Richter/FES Vortrag Professor Dr. Wenchao Li Impressionen - das Konzert Impressionen - das Konzert Impressionen - das Konzert


Fotos von Peter Himsel