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Einwanderungsgesellschaft: Schriftzug und Buchstaben fremder Schriften, © Lukas Meintrup
Ideenwerkstatt 18. April 2015, © FES
Programmtafel Ideenwerkstatt (Ausschnitt), © FES

Im Archiv des Arbeitsbereiches Integration und Teilhabe finden Sie Dokumentationen und Veranstaltungen zum Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" im Rückblick.

Schriftzug und Logo des Projektes, © Andreas Rupprecht

Deutschland spricht viele Sprachen. Was bedeutet das? Wie geht unsere Gesellschaft mit Vielfalt um? Das Projekt  "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung möchte die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund im politischen Dialog verbessern und einen Beitrag leisten zu einem gleichberechtigten Miteinander. Dafür arbeitet die Friedrich-Ebert-Stiftung:

  • zu Themen aus der Praxis,
  • vor Ort,
  • in Kooperation mit vielfältigen Partnern,
  • partizipativ, respektvoll und lösungsorientiert.

Das Projekt  "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" arbeitet zu folgenden Schwerpunkten:

  • begegnen: Wir wollen raus aus den bequemen Denkschubladen und dass sich die Mitglieder unserer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft besser kennen lernen - Gemeinsamkeiten zu entdecken ist dabei nicht ausgeschlossen.
  • stärken: Damit die eigene Stimme lauter wird. Wir bieten methodisch und inhaltlich vielfältige Qualifizierungsseminare an. Von beispielsweise Pressearbeit über Politische Teilhabe bis zu Fördermittelakquise, aber immer bedarfsgerecht und vor Ort.
  • politisch bilden: Die Jugend im Blick - an und außerhalb von Schulen stellen wir zusammen mit unseren Partnern die politischen Fragen, die Jugendliche mit Migrationshintergrund interessieren - und suchen mit ihnen gemeinsam nach Antworten. 
  • miteinander reden:  Ein echter Dialog auf Augenhöhe kann nur entstehen, wo Menschen offen miteinander ins Gespräch kommen. Wir bringen Menschen mit Migrationshintergrund mit Vertreter_innen aus Politik und Verwaltung zusammen. Das Thema: Wie gestalten wir aktiv unsere Einwanderungsgesellschaft?

Das Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" ist vielfältig, flexibel und lernfähig gestaltet. Die Friedrich-Ebert-Stiftung kooperiert mit unterschiedlichen Partnern und ist stets offen für  Initiativen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Stimme von Menschen mit Migrationshintergrund im politischen Dialog zu stärken und zum interkulturellen Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. Bitte kontaktieren Sie uns, falls dieses Angebot bei Ihnen oder Ihrer Organisation auf Interesse stößt.

Die Informationen in kompakter Form finden Sie auch hier in unserem Projektflyer.

Verantwortlich:
Thilo Schöne
Projektverantwortlicher "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"
Arbeitsbereich Integration und Teilhabe
Thilo.Schoene[at]fes.de

Aktuelle Hinweise und Veranstaltungen im Rückblick

Im Rückblick

WIR MÜSSEN REDEN!
Eine alternative Talkshow.

Guter Nachbar, Schlechter Nachbar:
Wer oder was ist Deutsch?

am Dienstag, 06.09.16 von 18 bis 19.30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17 • Berlin
#FESWMR

Deutschland verändert sich. Bereits vor den zunehmenden Zahlen geflüchteter Menschen hatte jede_r fünfte Einwohner_in Deutschlands eine Einwanderungsgeschichte. Und die neuen Einwanderer_innen der letzten Monate sind eine Chance für die Gesellschaft, sich wirtschaftlich, kulturell und integrationspolitisch weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

SZENARIEN
der Einwanderungsgesellschaft
Ausgabe 2|2016

Wie verändern sich Migrationsbewegungen nach Deutschland? Welche Auswirkungen hat eine restriktivere bzw. eine offenere Einwanderungspolitik auf die deutsche Gesellschaft? Wie kann das Zusammenleben gelingen? Was sind mögliche Szenarien für unsere Gesellschaft? Darüber haben die Autorinnen und Autoren der hier vorgelegten Zukunftsperspektiven nachgedacht. Die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte Ihnen mit dieser Publikationsreihe eine Perspektive eröffnen, die wir selten im Alltag einnehmen: Debattenbeiträge aus der Zukunft. Heraus aus der Tagespolitik und den aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen und hinein in zehn Jahre entfernte Visionen unseres Landes. Wir hoffen, Ihnen mit der Lektüre dieses Hefts neue Denkanstöße geben zu können und auch Sie zu ermutigen, in Zukunftsszenarien zu denken.

Bitte finden Sie die Szenarien hier in der Digitalen Bibliothek der FES.

Titelseite der Publikation

SZENARIEN
der Einwanderungsgesellschaft
Ausgabe 1|2016

Wie sieht die Stadt-Land-Verteilung der aktuell nach Deutschland geflüchteten Menschen in 10 Jahren aus? Ist die Wohnsitzauflage eine Lösung? Was sind mögliche Szenarien für unsere Gesellschaft? Wie könnte die Integration von flüchtenden Menschen gelingen? Darüber haben die Autorinnen und Autoren der hier vorgelegten Zukunftsperspektiven nachgedacht. Die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte Ihnen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" mit dieser neuen Publikationsreihe eine Perspektive eröffnen, die wir selten im Alltag einnehmen: Debattenbeiträge aus der Zukunft. Heraus aus der Tagespolitik und den aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen und hinein in zehn Jahre entfernte Visionen unseres Landes. Wir hoffen, Ihnen mit der Lektüre dieses Hefts neue Denkanstöße geben zu können und auch Sie zu ermutigen, in Zukunftsszenarien zu denken. Bitte finden Sie die Szenarien hier in der Digitalen Bibliothek der FES.

Veranstaltung im Rückblick

Wir müssen reden! Eine alternative Talkshow:
Medienbilder und Mediendebatten über Vielfalt, Angst und Einwanderung

Am 18.05.2016 fand die zweite Auflage von "Wir müssen reden - eine alternative Talkshow" statt.
Die Talkshow wurde auf dem Debattenportal sagwas.net der Friedrich-Ebert-Stiftung per Livestream übertragen. Über 1000 Online-Nutzer_innen sowie das anwesende Publikum konnten sich zu Wort melden, ohne anderen das Wort zu nehmen. So nahmen von Minute Eins an alle teil am Dialog über Fragen der Einwanderungsgesellschaft, die uns auch alle angehen.

Über das Thema "Medienbilder und Mediendebatten über Vielfalt, Angst und Einwanderung" diskutierten:

  • Daniel Bax, Redakteur bei der taz - die tageszeitung und stv. Vorsitzender Neue deutsche Medienmacher e.V.
  • Wolfgang Herles, langjähriger Moderator des ZDF-Kulturmagazins aspekte und Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
  • Nemi El-Hassan, Bloggerin und Poetry Slammerin
  • Moderiert wurde diese Debatte durch Dr. Dietmar Molthagen, Referent für Integration und Teilhabe in der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dokumentation der Veranstaltung

Gewinnen Sie Eindrücke der Veranstaltung im folgenden Video.
Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.

Moderator Dr. Dietmar Molthagen Kontrollpult und Bildregie für den Livestream Daniel Bax Nemi El-Hassan Wolfgang Herles Daniel Bax und Dr. Dietmar Molthagen Zuschauer Zuschauer verfolgen die LiveDebatte auf Sagwas.net Diskussionsbeiträge der Zuschauer Diskussionsbeiträge der Zuschauer Diskussionsbeiträge der Zuschauer Wolfgang Herles Die Diskussionsrunde inmitten der Zuschauer Die Online-Beiträge im Blick Blick in den Saal

 

Fotos: Mina Gerngroß

Bremen "Geflüchtete sind nicht die Fachkräfte von morgen, sondern von übermorgen"

Mit dieser Aussage mahnte eine der Teilnehmerinnen der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 15. März in Bremen zu Geduld und kontinuierlichem Engagement. Unrealistische Erwartungen würden zu Enttäuschungen führen. Die Veranstaltung fand in dem neuen Format "Dialog auf Augenhöhe" zum Thema "Wie kann die Ausbildungssituation für Geflüchtete verbessert werden?" mit über 40 Menschen statt. Im Mittelpunkt standen dabei der Ausbildungssuchende Tarek Taha, die Leiterin der Berufsberatung in Bremen und Bremerhaven, Carola Brunotte, und die Leiterin der Abteilung Arbeit des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, Hildegard Jansen.

Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf den Potentialen der Geflüchteten, den Herausforderungen für die Integration in Ausbildungsplätze, den Besonderheiten in Bremen und möglichen Lösungsansätzen durch Politik, Arbeitgeber_innen und die Zivilgesellschaft. Nach Meinung der Gäste sollten kurzfristig Sprachkurse ausgebaut und kostenlos verfügbar gemacht werden sowie die Vorrangprüfung abgeschafft werden. Weiterhin geht es auch darum, nicht nur Anforderungen an die neu eingewanderten Menschen zu stellen, sondern auch sie nach ihren Potentialen zu befragen, auch wenn diese eventuell nicht auf einem Zertifikat festgehalten sind. Chancen würde es dafür bereits bei der Ersterfassung geben, so eine Teilnehmerin. Durch die Methode gelang es auch, neue Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten in Bremen mit allen auszutauschen und konkret an der Sache zu diskutieren, da Fragen zuerst am Tisch gemeinsam besprochen werden konnten.

Die Teilnehmer_innen saßen wie in einem Café an einem Tisch und hatten die Chance, gleichberechtigt mit anderen Menschen zu diskutieren. Der Moderator, Dr. Ludger Vielemeier, achtete auf die Kürze von Antworten, den respektvollen Umgang miteinander und einen von Anfang an kontinuierlichen Austausch aller Meinungen. Ziel der Veranstaltung war es, den Begriff "Dialog" im Kontext von Migration wieder zu öffnen für einen gleichberechtigen Austausch zwischen Menschen mit verschiedenen Meinungen. Um den modernen Bedürfnissen einer selbstbewussten Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen, standen dabei die Menschen im Mittelpunkt, die sich von der ersten Minute an einbringen konnten. Das Wissen der Expert_innen diente als Garantie, mit Hilfe von Fakten zu diskutieren.

Durch die Empowermentreihe "Ich mache mit" des Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung konnten auch zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte für die Diskussion gewonnen werden. In den kommenden Monaten wird die FES weitere Veranstaltungen dieses neuen Formats im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"  in verschiedenen Bundesländern durchführen.

Gewinnen Sie Eindrücke der Veranstaltung im folgenden Video.
Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.

 

Seminarreihe "Demokratische Bildung auf Arabisch"

Seit November 2015 führen arabischsprachige Trainer_innen im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Seminare zur demokratischen Bildung mit geflüchteten Menschen in mehreren Bundesländern durch. Die Vermittlung von grundgesetzlichen Werten, das politische System Deutschlands sowie Partizipationsmöglichkeiten in der Gesellschaft
unabhängig vom Aufenthaltsstatus stehen im Mittelpunkt. Methodisch legen die Seminare einen Schwerpunkt auf interaktive Methoden wie Planspiele, Zukunftswerkstätten und ähnliche Formate. Ziel ist es, die Integrationschancen der neuen Einwanderer_innen zu verbessern und es Ihnen zu ermöglichen, an gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben.

Im März 2016 fand erneut ein Seminar mit äußerst motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, welches ihnen auch erlaubte, mit einem Mitglied des Abgeordnetenhauses, Herrn Tom Schreiber, ins Gespräch zu kommen. Die Sprecher_innen der Gruppe wurden von allen Teilnehmer_innen gewählt. Diese stellten ihre Ideen und Wünsche vor, wofür die vorangegangen Module in politischer Bildung eine gute Grundlage darstellten. Herr Schreiber konnte einige wichtige Anregungen mitnehmen und erklärte politische Zusammenhänge von Entscheidungen, die auch Geflüchtete betreffen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" im Jahr 2016 in ganz Deutschland über 20 Seminare auf Arabisch mit Geflüchteten durchführen. Aufgrund der Größe der Gruppe arabischsprechender Geflüchteter wurde sich auf diese Menschen konzentriert; in einem weiteren Schritt sind diese Seminare auch in anderen Sprachen geplant.

Vorbereitungen und Begrüßung Seminarteilnehmer im Gespräch Seminarteilnehmer im Gespräch Seminarteilnehmer im Gespräch Im Gespräch mit Tom Schreiber Die Seminarteilnehmer mit Tom Schreiber (hintere Reihe, Mitte) Die Seminarteilnehmer mit ihren Teilnahmezertifikaten Gruppenbild der Seminarteilnehmer mit ihren Teilnahmezertifikaten

 

Fotos: FES

Veranstaltung im Rückblick

Wir müssen reden! Eine alternative Talkshow

Am 08.03.2016 fand die Auftaktveranstaltung von "Wir müssen reden - eine alternative Talkshow" statt.
Die Talkshow wurde auf dem Debattenportal sagwas.net der Friedrich-Ebert-Stiftung per Livestream übertragen. Alle Online-Nutzer_innen sowie das anwesende Publikum konnten sich zu Wort melden, ohne anderen das Wort zu nehmen. So nahmen von Minute Eins an alle teil am Dialog über Fragen der Einwanderungsgesellschaft, die uns auch alle angehen.

Unter der Leitfrage "Willkommensklassen, Arbeitsmarktzugang, Wohnungsstandard: Droht eine Segregration zu Lasten von Geflüchteten?" diskutierten:

  • Josip Juratovic, MdB, Integrationsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion
  • Ruham Hawash, Mitbegründerin Citizen for Syria e.V.
  • Dr. J. Olaf Kleist, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück

Moderiert wurde diese Debatte durch Thilo Schöne, Projektverantwortlicher für "Praxis der Einwanderungsgesellschaft"
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Gewinnen Sie Eindrücke der Veranstaltung im folgenden Video.
Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.

 

Dokumentation der Veranstaltung

Blick in den Konferenzsaal im Haus 1 der FES Videoaufnahme für den Livestream Thilo Schöne, FES führte durch die Diskussion Josip Juratovic, MdB Dr. J. Olaf Kleist,  Universität Osnabrück Ruham Hawash,  Citizen for Syria e.V., Josip Juratovic, MdB und Thilo Schöne Zuschauer Kontakt und Diskussion per Chat Dr. J. Olaf Kleist, Ruham Hawash, Josip Juratovic, MdB Zuschauer Blick zum Podium; per Projektion kann der Live-Chat verfolgt werden Blick in den Konferenzsaal Blick in den Konferenzsaal Kontrollpult und Bildregie für den Livestream

 

Fotos: Mina Gerngroß

Bremerhaven: FES-Werkstatt vernetzt ehrenamtliche und hauptamtliche Flüchtlingshelfer_innen

Am 13. Februar 2016 organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" eine Werkstatt zur Koordinierung der Hilfe für Geflüchtete in Bremerhaven.
Über 50 Teilnehmer_innen, bestehend aus ehren- und hauptamtlichen Helfer_innen, Vertreter_innen der freien Träger und des Magistrats gelang es, weitere Schritte in der Zusammenarbeit zu vereinbaren. Der große Bedarf vor Ort in Bremerhaven an Angeboten für Geflüchtete und das breite Engagements eines großen Teils der Bevölkerung konnten dabei strukturiert werden.
Vereinbart wurde die Stärkung der Selbstorganisation ehrenamtlicher Helfer_innen, eine Sammlung aller Angebote für Geflüchtete durch eine Hochschulgruppe und eine stärkere Verankerung sportlicher Angebote für junge Geflüchtete in den bestehenden Strukturen. Weiterhin werden die Zentralmoschee in die Arbeit in den Stadtteilen einbezogen und auch die Agentur für Arbeit Bremerhaven wird sich vermehrt in der Vermittlung von Geflüchteten und Ausbildungs- und Arbeitsplätzen engagieren.
Angeleitet durch die professionellen Prozessbegleiter_innen des argo-teams, bot die Werkstatt eine Plattform für eine offene Arbeitsatmosphäre, in der verschiedene Organisationen gemeinsam imd strukturiert an der Hilfe für Geflüchtete arbeiten konnten. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, für ein gelingendes Miteinander in der Gesellschaft zu sorgen und die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Eindrücke der Veranstaltung Eindrücke der Veranstaltung Eindrücke der Veranstaltung Eindrücke der Veranstaltung Eindrücke der Veranstaltung

 

Fotos: FES

Deutschland 2025: Wie wollen wir in Vielfalt leben?
Jugend im Dialog

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Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.

 
Wie wollen wir leben? Was ist Deutsch? Wo ist die Heimat?

Diese und viele weitere Fragen versuchten zwei Berliner Schulklassen aus Neukölln und aus Charlottenburg-Wilmersdorf am 14. und 15. Dezember 2015 kreativ zu beantworten. Gemeinsam organisierten die Friedrich-Ebert-Stiftung und Dialog macht Schule das Begegnungsprojekt "Jugend im Dialog". Im Mittelpunkt stand dabei die Begegnung von Jugendlichen der gleichen Generation, die aber in ihren Stadtteilen mit sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen konfrontiert sind.

Während der zwei Tage diskutierten die Schülerinnen und Schüler, was für eine Gesellschaft sie sich vorstellen und wie Vielfalt in Deutschland gelebt werden kann. Sie arbeiteten dabei unter professioneller Anleitung mit kreativen Methoden des Poetry Slams, erstellten eine Radiosendung und gestalteten Graffiti. Die Produkte zeugen von der Kreativität der Jugendlichen und drücken ihre Wünsche, gehört zu werden, aus. Erstaunlich waren die stadtteilabhängigen Perspektiven auf das Zusammenleben in Berlin und die Welt. Gleichzeitig gelang es durch viele partizipative Methoden und die kreativen Workshops eventuell vorhandene Vorurteile aufzubrechen und respektvolle Begegnungen Gleichaltriger der gleichen Stadt teilweise erstmalig zu ermöglichen.

In ihrem Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" wird die Friedrich-Ebert-Stiftung nach diesem erfolgreichen Auftakt auch im Jahr 2016 vermehrt Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte initiieren.

FES startet neue Seminarreihe "Demokratische Bildung auf Arabisch" mit Geflüchteten

Was ist wichtig für eine gelingende Integration von Geflüchteten? "Wir wollen als Menschen gesehen werden, nicht als Flüchtlinge", antworte einer der Teilnehmer des Seminars. Der Schlüssel liegt also in der Begegnung auf Augenhöhe. In der Schule, bei der Arbeit, im Stadtteil. Nur bedarf es dafür auch gemeinsamer Gespräche zu den vielfältigen Werten einer Gesellschaft, dem Verständnis für politische Prozesse und dem Bewusstsein für Rechte und Pflichten.

Daher führen seit Ende November arabischsprachige Trainer_innen im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Seminare zur demokratischen Bildung mit geflüchteten Menschen in mehreren Bundesländern durch. Die Vermittlung von grundgesetzlichen Werten, das politische System Deutschlands sowie Partizipationsmöglichkeiten in der Gesellschaft unabhängig vom Aufenthaltsstatus stehen im Mittelpunkt. Methodisch legen die Seminare einen Schwerpunkt auf interaktive Methoden wie Planspiele, Zukunftswerkstätten und ähnliche Formate.

In Bremen stellten die Menschen ihre Ideen und Wünsche der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Sascha Aulepp am 29. November vor, welche auf viele Fragen hervorragend einging und einige Anregungen mitnehmen konnte zur Verbesserung. Ähnlich verhielt es sich in Berlin am 2. Dezember mit dem SPD-Abgeordneten Rainer-Michael Lehmann, der durch seine Tätigkeit im Petitionsausschuss an einigen Stellen Unterstützung zusagen konnte. Insgesamt war allein das Gespräch genau wie das zweitägige Seminar im Allgemeinen eine große Wertschätzung für viele Geflüchtete. Einer der Teilnehmer sagte in der Auswertung, dass er nach so vielen Monaten endlich das erste Mal für sich selbst in seiner Sprache mit deutschen Entscheidungsträgern sprechen konnte. Im Alltag gibt es zu oft sprachliche Barrieren, aber auch selten Begegnungen auf Augenhöhe.

"Wir sehen nur andere Flüchtlinge, die Heimbetreuer und die Security", schildert eine Teilnehmerin aus Bremen. Es ist also schwierig in zentralen Unterkünften, in denen meistens nur gewartet wird und es wenig Kontakt zu Deutschen gibt. Doch mit dem Erklären gesellschaftlicher Werte kann nicht gewartet werden, bis der Aufenthaltsstatus geklärt ist und ausreichend Deutschkenntnisse vorhanden sind.

Daher wird die die Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" im Jahr 2016 in ganz Deutschland über 20 Seminare auf Arabisch mit Geflüchteten durchführen. Damit soll nicht nur die Integration vereinfacht werden, sondern auch aus entwicklungspolitischer Sicht demokratische Werte an die weitergegeben werden, die eventuell eines Tages Deutschland wieder verlassen werden. Aufgrund der Größe der Gruppe arabischsprechender Geflüchteter wurde sich auf diese Menschen konzentriert; in einem weiteren Schritt sind diese Seminare auch in anderen Sprachen denkbar.

Seminar in Bremen am 29. November 2015

Seminar in Bremen am 29. November 2015 Seminar in Bremen am 29. November 2015 Seminar in Bremen am 29. November 2015 Seminar in Bremen am 29. November 2015 Seminar in Bremen am 29. November 2015 Seminar in Bremen am 29. November 2015 Seminar in Bremen am 29. November 2015 Seminar in Bremen am 29. November 2015

 

Fotos: FES

Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015

Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto Mina Gerngross Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto Mina Gerngross Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto Mina Gerngross Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto Mina Gerngross Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto Mina Gerngross Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto Mina Gerngross Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto Mina Gerngross Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto Mina Gerngross Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto FES Seminar in Berlin am 2. Dezember 2015, Foto FES

 

Fotos: FES (2), Mina Gerngross

"Mensch ist Mensch!"
FES: Begegnungen schaffen Vertrauen

"Wir müssen mutiger werden, auf Fremde zuzugehen", sagt die Polizeianwärterin Anna an der festlich gedeckten Tafel. Zuvor hatte sie Yasser aus Syrien, Volker aus Nienburg und Tornike aus Georgien etwas schüchtern die Hand geschüttelt. Am 3. Dezember organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ein Begegnungstreffen zwischen Polizist_innen und Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Form eines gemeinsamen Kochens und Essens im Kochstudio Meyer&Zander in Nienburg (Weser). Und die Idee, dass fremde Menschen sich an einer Essenstafel anders begegnen als sonst im Alltag, ging perfekt auf.

Ziel der Veranstaltung war es, Begegnungen zu schaffen, die es  erlauben, einander als Menschen wahrzunehmen und Vorurteile abzubauen. Denn gelegentlich fehlt es zwischen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte an Kontaktmöglichkeiten auf Augenhöhe. Auf beiden Seiten mögen gelegentlich Berührungsängste und Vorurteile existieren, sei es auf Seiten der Polizei als auch bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte gegenüber Sicherheitsbehörden. Über diese wurden während des gemeinsamen Kochens auch gesprochen, aber der eigentliche Fokus lag auf positiven Erlebnissen, von denen die Teilnehmenden eine Menge zu berichten hatten. Man müsse sich mehr an die positiven Erfahrungen erinnern, statt sich von einer schlechteren den Tag verderben zu lassen, bringt Thilo Schöne von der FES die Idee auf den Punkt.

Alle Teilnehmenden wurden fünf Gruppen zugelost, die sich in Interviews kennenlernten und gemeinsam Rezepte aus der ganzen Welt verwirklichten. Dabei öffneten sich sowohl die Polizist_innen als auch die Menschen mit Einwanderungsgeschichte und teilten ihre teilweise sehr emotionalen Erlebnisse mit. Neue Ideen für Kooperationen entstanden dabei und Menschen nahmen sich auf Augenhöhe wahr, unabhängig von Herkunft und Stellung in der Gesellschaft. Der 15jährige Siyon war der heimliche Star des Abends, denn er brachte die Begegnungsidee immer wieder mit wenigen klaren Worten zum Ausdruck. "Alle Menschen müssen netter zueinander sein", sagt er und meint weiter: "Zu Kindern sind Polizisten immer besonders nett." Da klinkt sich sein Interviewpartner, der Polizist Kevin ein und betont: "Wir sind immer nett!" Alle lachen, die Stimmung ist gut, der Abend macht allen Freude.

In ihrem Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" wird die Friedrich-Ebert-Stiftung nach diesem erfolgreichen Auftakt auch im Jahr 2016 vermehrt Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte initiieren.

Das neue Format "Dialog auf Augenhöhe" ermöglichte eine sachorientierte und respektvolle Debatte in Leipzig

Gewinnen Sie Eindrücke der Veranstaltung im folgenden Video.
Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.

Am 25. November wurde das neue Format "Dialog auf Augenhöhe" der Friedrich-Ebert-Stiftung erstmalig in Leipzig zum Thema "‘Willkommenskultur, Anerkennungskultur, Leitkultur?‘ Was wollen wir in Leipzig?" mit über 80 Menschen erprobt.

Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf typischen Merkmalen des Zusammenlebens in Leipzig und auf notwendigen Veränderungen in Verwaltung und Zivilgesellschaft in Zeiten der Einwanderungsgesellschaft. Durch die Methode gelang es auch, neue Informationen zu Integrationsmöglichkeiten durch die Stadt, Universität und zivilgesellschaftlichen Organisationen mit allen auszutauschen und konkret an der Sache zu diskutieren, da Fragen zuerst am Tisch besprochen werden konnten.

Die Teilnehmer_innen saßen wie in einem Café an einem Tisch und hatten die Chance, gleichberechtigt mit anderen Menschen zu diskutieren. Die Moderatorin, Kristina Nauditt, achtete auf die Kürze von Antworten, den respektvollen Umgang miteinander und einen von Anfang an kontinuierlichen Austausch aller Meinungen.

Ziel der Veranstaltung war es, den Begriff "Dialog" im Kontext von Migration wieder zu öffnen für einen gleichberechtigen Austausch zwischen Menschen mit verschiedenen Meinungen. Um den modernen Bedürfnissen einer selbstbewussten Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen, standen dabei die Menschen im Mittelpunkt, die sich von der ersten Minute an einbringen konnten. Das Wissen der Expert_innen diente als Garantie, mit Hilfe von Fakten zu diskutieren.

Durch die Empowermentreihe "Ich mache mit" des Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung konnten auch zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte für die Diskussion gewonnen werden. In den kommenden Monaten wird die FES weitere Veranstaltungen dieses neuen Formats im
Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"  in verschiedenen Bundesländern durchführen.

Der Veranstaltungsort in Leipzig: WERK II Begrüßung durch Thilo Schöne, FES Einführung durch die Moderatorin Kristina Nauditt Dialogrunden am Tisch Dialogrunden am Tisch Dialogrunden am Tisch Vorstellen von Ergebnissen und Erfahrungsaustausch Vorstellen von Ergebnissen und Erfahrungsaustausch Dialogrunden am Tisch Dialogrunden am Tisch Der Veranstaltungsraum im WERK II Vorstellen von Ergebnissen und Erfahrungsaustausch


Fotos von Gaby Waldek, Bildrechte FES

Hannover: Neues Format der Friedrich-Ebert-Stiftung ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe

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Am 10. November fand die Premiere des neuen Formats "Dialog auf Augenhöhe" der Friedrich-Ebert-Stiftung in Hannover zum Thema "Wie kann der Arbeitsmarktzugang von geflüchteten Menschen verbessert werden?" mit über 70 Menschen statt.

Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf den Herausforderungen der aktuellen Situation für den Arbeitsmarkt, über Anstrengungen der Arbeitgeber_innen als auch aktuelle Diskriminierungen im Arbeitsmarkt. Durch die Methode gelang es auch, neue Informationen zu Integrationsmöglichkeiten durch die Landesregierung als auch durch Arbeitgeber_innen mit allen auszutauschen und konkret an der Sache zu diskutieren, da Fragen zuerst am Tisch besprochen werden konnten.

Die Teilnehmer_innen saßen wie in einem Café an einem Tisch und hatten die Chance, gleichberechtigt mit anderen Menschen zu diskutieren. Der Moderator, Dr. Ludger Vielemeier, achtete auf die Kürze von Antworten, den respektvollen Umgang miteinander und einen von Anfang an kontinuierlichen Austausch aller Meinungen.

Ziel der Veranstaltung war es, den Begriff "Dialog" im Kontext von Migration wieder zu öffnen für einen gleichberechtigen Austausch zwischen Menschen mit verschiedenen Meinungen. Um den modernen Bedürfnissen einer selbstbewussten Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen, standen dabei die Menschen im Mittelpunkt, die sich von der ersten Minute an einbringen konnten. Das Wissen der Expert_innen diente als Garantie, mit Hilfe von Fakten zu diskutieren.

Durch die Empowermentreihe "Ich mache mit" des Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung konnten auch zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte für die Diskussion gewonnen werden. In den kommenden Monaten wird die FES weitere Veranstaltungen dieses neuen Formats im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"  in verschiedenen Bundesländern durchführen.

Hannover "Lackmustest für teilhabeorientierte Politik!"

Diesen Satz sagte einer der Teilnehmer des Fachgesprächs der Friedrich-Ebert-Stiftung zum niedersächsischen Integrations- und Teilhabegesetzes am 5. November 2015 in Hannover angesichts der aktuellen Aufmerksamkeit bei dem Thema Migration. Dr. Christos Pantazis, MdL und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Migration und Teilhabe, stellte sich den Fragen der Teilnehmer_innen und informierte diese über den aktuellen Stand des geplanten Gesetzes, was bis zum Sommer 2016 verabschiedet werden soll.

Dieses Gesetz wird die bereits vorhandenen Strukturen zur Teilhabe auch von Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte in einem rechtlich verbindlichen Rahmen verankern und damit ein Symbol an eine Teilhabe für alle Menschen senden. Einige Vorhaben werden Teilhabe auch weiter denken und gerade im Vergleich mit anderen Bundesländern, die solch ein Gesetz haben wie zum Beispiel Berlin und Nordrhein-Westfalen, Maßstäbe setzen.

Die Diskussion fokussierte sich neben Detailfragen zu einzelnen Vorhaben, die in dem Gesetz geplant sind, auf die Notwendigkeit eines solchen Zeichens gerade angesichts der aktuellen Situation von Geflüchteten. Denn trotz vermehrter Anstrengungen sollten Menschen, die eine Einwanderungsgeschichte haben und sozial benachteiligt sind, nicht vernachlässigt werden. Eine Teilnehmerin wies darauf hin, dass Studien nach wie vor Diskriminierungen im Arbeitsmarkt, in der Schule und gegenüber der Verwaltung aufzeigen. Abschließend unterbreitete Herr Pantazis das Angebot, alle Teilnehmer_innen des Fachgesprächs zu einer Anhörung zu dem Gesetzentwurf in den Landtag einzuladen, sobald dieser vorliegt.

Entstanden ist der Wunsch nach solch einem Fachgespräch während der "Ideenwerkstatt zur politischen Teilhabe" der FES am 27. Juni in Hannover. Die Werkstatt bot eine Plattform, um über bessere politische Partizipation von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu diskutieren und die Inhalte des Tages bestimmten die Teilnehmern_innen.

In den kommenden Monaten wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Begrüßung und Einführung Im Gespräch mit Dr. Christos Pantazis Thilo Schöne, FES und Dr. Christos Pantazis Teilnehmerrunde


Fotos FES

Vielfalt sichtbarer machen: Weiterbildung zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Chemnitz

Vom 23. bis 24. Oktober nahmen zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte an einem Seminar zu Presse-und Öffentlichkeitsarbeit in Chemnitz teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte über 50 Menschen mit Einwanderungsgeschichte am 18. April in Dresden konzipiert haben. Es hat zum Ziel, die gleichberechtigte Partizipation aller im politischen Dialog zu verbessern.

Viele der Teilnehmer_innen sind aktiv in Projekten, die dies ebenfalls zum Ziel haben. Aber sind solche Projekte auch wirklich für alle sichtbar? Wie können sächsische Medien im Besonderen erreicht werden? Was ist eigentlich Öffentlichkeitsarbeit? Wie schreibe ich eine Pressemitteilung und erstelle Zielgruppenprofile? Um diese und andere Fragen ging es in dem Seminar der FES, um den größtenteils ehrenamtlich Aktiven eine Hilfestellung zu geben.

Neben theoretischen Einführungen, stand die praktische Arbeit im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden Pressemitteilungen verfasst und diese durch die Teilnehmer_innen analysiert als auch verbessert. Am Schluss des Seminars wurde ein besonderes Augenmerk auf zielgruppengerechte Ansprache gelegt und auch der Umgang mit Journalisten geübt.

In den kommenden Monaten wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Bremen "Wir wollen Räume für Gespräche schaffen!"

Diesen Satz sagte eine der Teilnehmerinnen der Veranstaltung "Ich mache mit! Ideenwerkstatt zur politischen Partizipation" der Friedrich-Ebert-Stiftung am 17. Oktober in Bremen. Die Werkstatt bot eine Plattform, um über bessere politische Partizipation von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu diskutieren, aber die Inhalte bestimmten die Teilnehmern_innen.

Eine Projektgruppe erarbeitete Projekte, welche die politische Partizipation aller verbessern sollen. Dank Dolmetschung und Kinderbetreuung konnten einige Menschen, darunter auch geflüchtete Menschen, oft zum ersten Mal bei einer politischen Veranstaltung mitdiskutieren. Ganz konkret wollen die Menschen mehr Begegnungsmöglichkeiten in Bremen schaffen, besonders für Jugendliche. Zudem wollen die Teilnehmer_innen im Rahmen einer öffentlichen Debatte mit Arbeitgeber_innen Ausbildungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen diskutieren. Weiterhin sollen vermehrt Seminare für geflüchtete Menschen angeboten werden. Diesem Bedarf wird die Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihrem neuen Seminarformat "Demokratische Bildung (auf Arabisch)" auch in Bremen in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe decken.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird auch die anderen Ideen aufgreifen und gemeinsam mit den Teilnehmer_innen die Aktivitäten im Land Bremen organisieren und Begegnungen initiieren.

Hannover: Weiterbildung zu journalistischem Schreiben für Menschen mit Einwanderungsgeschichte

Vom 25. bis 26. September nahmen zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte aus dem Netzwerkprojekt "Welt in Hannover" an einem Seminar zu journalistischem Schreiben in Hannover teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte von über 60 Menschen mit Einwanderungsgeschichte am 27. Juni in Hannover konzipiert wurden.

Die mehrsprachige Onlineplattform "Welt in Hannover" informiert über zahlreiche Veranstaltungen, Projekte, Bildungs- und Beratungsangebote und leistet einen wichtigen Beitrag für die Integration und Gleichstellung von Migrant_innen in Hannover.

Aber sind solche interkulturellen Projekte auch wirklich für alle sichtbar? Oder kann man etwas tun, damit die Arbeit von einer größeren Zielgruppe "wahrgenommen wird"? Welche Techniken und Tipps haben die Profis? Und wie könnten neue Kooperationspartner_innen gewonnen werden? Um diese und andere Fragen ging es in dem Seminar der FES, um den größtenteils ehrenamtlich Aktiven eine Hilfestellung zu geben.

Mit dabei waren zahlreiche interessierte Teilnehmer_innen mit ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Erfahrungen. Die Trainerin, Lisa Stegner, gab ihnen anhand einiger praktischer Beispiele einen Einblick in die Arbeit der lokalen Zeitung und erklärte wie eine Onlineredaktion arbeitet. Weiterhin wurden gemeinsam eigene Artikel der Teilnehmer_innen analysiert und durch zahlreiche Tipps und Techniken hinsichtlich des Schreibstils verbessert. Am Schluss des Seminars waren sich die Teilnehmer_innen einig, dass die vielfältigen Tipps und Impulse dazu beitragen werden, den Bekanntheitsgrad des Projekts zu steigern und die interkulturelle Netzwerkarbeit weiter ausbauen zu können.

In den kommenden Monaten wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Begrüßung und Einführung durch die Trainerin Lisa Stegner Arbeit an den Texten Arbeit an den Texten Präsentation, Diskussion und Austausch Arbeit an den Texten Die Teilnehmer der Weiterbildung und Trainerin Lisa Stegner


Fotos FES

Berlin: Weiterbildung zu journalistischem Schreiben für Menschen mit Einwanderungsgeschichte

Vom 18. bis 20. September nahmen zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte an einem Seminar zu journalistischem Schreiben teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte von über 40 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am 8. Mai in Berlin konzipiert wurden.

Ziel des Seminars war es, die ehrenamtliche Arbeit von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken. Gleich zu Beginn war festzustellen, dass es sich um eine sehr heterogene Gruppe handelte, die unterschiedliche Altersklassen und auch fachlich unterschiedliche Qualifikationen aufwies. Die Palette reichte vom frisch gebackenen Abiturienten bis zur bereits arbeitstätigen Journalistin. Während die einen lediglich einen Überblick gewinnen wollten, hatten andere den Anspruch, ihr vorhandenes Wissen zu vertiefen und zu erweitern. Neben theoretischen Kenntnissen in unterschiedlichen Schreibstilen, Möglichkeiten des Erreichens verschiedener Zielgruppen stand besonders die Arbeit an eigenen journalistischen Texten im Mittelpunkt. Mit Hilfe zahlreicher Dialog-und Kritikphasen wurden diese Texte in der Gruppe verbessert und es entstand ein "Wir-Gefühl".

In den kommenden Monaten wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Blick in den Veranstaltungsraum: FES-Aufsteller Vordenken, Mitwirken, Teilhaben Diskussion und Ideenaustausch zwischen den Teilnehmern Arbeit an den Texten Gemeinsame Arbeit an den Texten Diskussion und Austausch


Fotos FES

Berlin-Spandau: Weiterbildung zum Umgang mit Medien für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Am 3. und 4. Juli nahmen zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am Seminar zum Umgang mit Medien in Berlin-Spandau teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte über 40 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am 8. Mai in Berlin konzipiert haben.

Das Seminar war sehr praktisch, interaktiv und motivierte die Teilnehmer_innen mit Medien selbstbewusster zu agieren. Besonderer Fokus wurde auf den Abbau von gegenseitigen Vorurteilen gelegt sowie auf praktische Übungen zum Schreiben von Pressemitteilungen und Verhalten in Interviewsituationen. Der Enthusiasmus der Teilnehmer_innen und die miteinander geteilten Erfahrungen ermöglichte vielen, ihre ehrenamtliche Arbeit im Bereich Presse zu verbessern.

Auf dem Seminar aufbauend, wird die Friedrich-Ebert-Stiftung weitere Qualifizierungsseminare und Begegnungsprojekte in den kommenden Monaten sowohl in Spandau als auch in anderen Stadtteilen anbieten.

Einführung: Anleitung und praktische Übungen Diskussion und Gespräch Diskussion und Gespräch Diskussion und Gespräch Praktische Übungen, Arbeit mit Texten Gespräche am runden Tisch


Fotos FES

Interkultureller Frauentreff Dresden diskutiert Einwanderungsgesetz

"Wir sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Wir möchten gehört werden. Jede einzelne!" Diesen Satz sagte eine der Teilnehmerinnen des Seminars "Wie sollte ein Einwanderungsgesetz aussehen?" der Friedrich-Ebert-Stiftung am 30. Juni in Berlin. Das Seminar zielte darauf ab, die Perspektive von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte auf aktuelle Fragen rund um ein mögliches Einwanderungsgesetz mit Entscheidungsträgerinnen zu diskutieren.

Am Morgen des Seminars informierten sich die Teilnehmerinnen zuerst über den aktuellen Stand der Diskussion und brachten ihre Meinungen und Fragen aus den Erfahrungen in Dresden ein. Im Weiteren wurden diese in einer Informationsveranstaltung der Sehitlik Moschee mit einer Vertreterin des Moscheevereinsvorstands diskutiert. Besonders die tagtäglich wahrgenommene Diskriminierung der kopftuchtragenden Frauen war dabei ein Thema sowie die nach wie vor nicht flächendeckend vorhandene Gleichstellung der muslimischen Gemeinden mit den Kirchen und der jüdischen Gemeinde in Deutschland. 

Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen dann die Gelegenheit, die Arbeit des Deutschen Bundestags kennenzulernen sowie in einem Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe ihre Anliegen zur Sprache zu bringen. Im Mittelpunkt stand die Enttäuschung über mangelnde Anerkennung von Berufsabschlüssen sowie geringe Chancen auf einen Arbeitsplatz, sei es bedingt durch den unklaren Aufenthaltsstatus, Sprachbarrieren oder Diskriminierung bei der Arbeitsplatzvergabe. Frau Kolbe ermutigte die Teilnehmerinnen, die existierenden Teilhabe- und Qualifizierungsmöglichkeiten zu nutzen und weiterhin für ihre Anliegen zu streiten. Gleichzeitig betonte die Bundestagsabgeordnete, dass sie weiterhin für Verbesserungen in der Einwanderungspolitik eintreten wird und bat um Unterstützung.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet in ihrem neuen Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" weiterhin Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zusätzliche Plattformen zur Artikulation ihrer Interessen.

Eingang mit Willkommensschild, Foto FES

Hannover: "Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fordern ehrliche politische Teilhabe"

Diesen Satz sagte einer der Teilnehmer der Veranstaltung "Ich mache mit! Ideenwerkstatt zur politischen Teilhabe" der Friedrich-Ebert-Stiftung am 27. Juni in Hannover. Die Werkstatt bot eine Plattform, um über bessere politische Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu diskutieren, aber die Inhalte bestimmten die Teilnehmern_innen.

Über 50 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erarbeiten Projekte, welche die politische Partizipation aller verbessern sollen. Dank Dolmetschung in mehreren Sprachen und Kinderbetreuung konnten einige Menschen, darunter auch Flüchtlinge, oft zum ersten Mal bei einer politischen Veranstaltung mitdiskutieren. Ganz konkret wollen sich die Menschen im Umgang mit Medien fortbilden sowie gemeinsam mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung den aktuellen Stand des Teilhabegesetzes in Niedersachsen diskutieren. Zudem wollen die Teilnehmer_innen im Rahmen einer öffentlichen Debatte mit Arbeitgber_innen Möglichkeiten für einen höheren Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Arbeitswelt diskutieren. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird diese Aktivitäten in Niedersachsen organisieren und Begegnungen initiieren.

Leipzig: Fördermöglichkeiten für Migrantenorganisationen maßgeschneidert für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Am 19. und 20. Juni nahmen zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am Seminar zu Fördermöglichkeiten von Migrantenorganisationen in Leipzig teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte über 50 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am 18. April in Dresden konzipiert haben.

Konkret wurde sich über Fundraisingmöglichkeiten, der Funktionsweise von Stiftungen und dem Schreiben eines Projektförderantrags ausgetauscht. Dieses maßgeschneiderte Seminar fand großen Anklang und erlaubte es, über Unsicherheiten bei der Antragsstellung und der Passgenauigkeit eines Fördergebers zu sprechen. 

Auf dem Seminar aufbauend, wird die Friedrich-Ebert-Stiftung weitere Qualifizierungsseminare und Begegnungsprojekte in den kommenden Monaten sowohl in Sachsen als auch in anderen Bundesländern anbieten.

Gespräch in der Runde Diskussion und Erarbeitung von Projektideen in der Arbeitsgruppe Diskussion und Erarbeitung von Projektideen in der Arbeitsgruppe Präsentation von Projektideen Diskussion  in der Arbeitsgruppe


Fotos FES

Berlin: Entwicklung von Projekten der politischen Jugendbildung von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Am 19. Juni nahmen zahlreiche junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte an der Kreativwerkstatt zur Entwicklung von Projekten der politischen Jugendbildung von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte teil. 

Konkret wurden verschiedene Erfahrungen in Schule und Ausbildungsstätte für junge Muslime in Berlin reflektiert und Möglichkeiten entwickelt, sich für einen größeren Dialog mit den verschiedenen Teilen der Gesellschaft einzusetzen. Neben einigen schulpolitischen Problemen wie dem Mangel an Gebetsräumen, Vorurteile durch Lehrer_innen und mangelndes Wissen über den Islam, wurde besonders der Mangel an Diskussion und Begegnung festgestellt. Daher sollen Jugendliche durch maßgeschneiderte Online-Talkshows im Rahmen des FES-Debattenportals "sagwas" angesprochen werden, um sich über alltägliche Themen des vielfältigen Schulalltags in Berlin auszutauschen.

Dresden: Politische Bildung maßgeschneidert für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Am 8. und 9. Mai nahmen zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am Seminar zu politischen Partizipationsmöglichkeiten vor Ort teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte über 50 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am 18. April in Dresden konzipiert haben. 

Konkret wurden die Funktionsweisen der deutschen Demokratie und explizit Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, auch ohne deutschen Pass, vorgestellt und diskutiert. Dieses maßgeschneiderte Seminar fand großen Anklang und erlaubte es, über Vorbehalte und Ängste der politischen Beteiligung zu sprechen. Diese sind auf die Unsicherheit durch die Kommunikation in einer anderen Sprache und frühere Ausgrenzungserfahrungen und zurückzuführen. Vielen Teilnehmer_innen gefiel besonders die Hinterfragung der vermeintlichen Regeln politischer Partizipation in Deutschland.

Präsentation Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Programm der Veranstaltung Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Diskussion und Erarbeitung von Projektideen


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Eingang mit Willkommensschild, Foto FES"Berlin kann der Ort sein, wo eine neue Einheit in Vielfalt funktionieren kann"

Diesen Satz sagte der Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus am 8. Mai in Spandau bei der Veranstaltung "Ich mache mit! Ideenwerkstatt zur politischen Teilhabe" der Friedrich-Ebert-Stiftung. Er setzte damit das Motto für den Nachmittag. Die Werkstatt bot eine Plattform, um über bessere politische Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu diskutieren, aber die Inhalte bestimmten die Teilnehmern_innen.

Über 40 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nahmen sich Raed Salehs Satz zu Herzen und erarbeiten Projekte, welche die politische Partizipation aller verbessern sollen. Dank Dolmetschung in mehreren Sprachen und Kinderbetreuung konnten einige Menschen, darunter auch Flüchtlinge, oft zum ersten Mal bei einer politischen Veranstaltung mitdiskutieren. Ganz konkret wollen sich die Menschen in journalistischem Schreiben, in Finanzierungsmöglichkeiten von Migrantenselbstorganisationen und im Umgang mit Medien fortbilden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird diese Seminare in Spandau organisieren und Begegnungen initiieren. 

Die Teilnehmern_innen waren sehr zufrieden mit dem Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Austausch untereinander. Die 22-jährige Nesreen Hajjaj aus Spandau begrüßte besonders die "konkreten Ideen der Menschen, um Partizipation zu erhöhen" und Gregoire Mukergechay aus der Demokratischen Republik Kongo meinte: "Ich habe viel gelernt für das Leben, was mir echt helfen wird". Mohammed (25) aus den Palästinensischen Gebieten lobte "das menschliche, warme Gefühl, dass jemand zuhört. Das war mir noch mehr Wert war als die tollen Inhalte". Kassem aus dem Irak fand, dass "solche Sachen regelmäßig für frisch gekommene Asylbewerber_innen organisiert werden sollten, um diese in Deutschland politisch einzubinden." 

Erarbeitung von Projektideen Analyse von Problemen politischer Partizipation Analyse von Problemen politischer Partizipation Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Diskussion und Erarbeitung von Projektideen


Fotos FES

Wir machen mit!
Engagierte Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vernetzen sich

Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung kamen am Samstag, den 18. April 2015 über 50 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus allen Teilen Sachsens zur Ideenwerkstatt "Ich mache mit!" in Dresden zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zum Teil langjährig Ansässige, zum Teil Flüchtlinge, diskutierten über Teilhabemöglichkeiten an der Politik in Sachsen. 

Am Ende der Werkstatt stand der Wunsch der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nach politischer Partizipation - auch ohne deutschen Pass - und nach Weiterbildungsseminaren über politische Strukturen in Sachsen. Diesem Wunsch wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in ihrem neuen Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" in den kommenden Monaten nachkommen und ein Angebot zur Weiterbildung sowie Vernetzung schaffen.